Industriellenvereinigung Salzburg Technisches Ausbilderforum in der ÖBB Lehrwerkstätte Foto: Neumayr/Leo 25.04.2016

LEHRLINGSAUSBILDER DRÜCKTEN DIE SCHULBANK

Ausbilder: Lehre fördern, Leere verhindern

Rund fünfzig Lehrlingsausbilder trafen sich am Montag in der Lehrwerkstätte der ÖBB in Salzburg zum „TAF“, dem Technischen Ausbilderforum der Salzburger Industrie.

„Wie tickt die Generation Ladekabel?“ Diese Frage stellen sich wohl viele Lehrlingsausbilder. Und wie kann man den Jugendlichen die Lehre schmackhaft machen, nach dem Motto „Lehre statt Leere“? Behandelt wurden diese Fragen, neben anderen Themen, beim TAF. Nach Foren in der Salzburg AG und im Liebherr-Werk in Bischofshofen war das das dritte Treffen der Ausbilder.

Das „TAF“ wurde auf Initiative von Franz Burtscher, Lehrlingsleiter der ÖBB Infrastruktur AG, ins Leben gerufen und dient als Plattform zur Vernetzung und zum Erfahrungsaustausch der Ausbilder. Es soll die Ausbildung junger Menschen in technischen Berufen fördern und stärken.

Unter anderem berichtete Mario Kempf von der Wirtschaftskammer Vorarlberg über ein „Best-Practice-Modell“ aus dem „Ländle“. Die Vorarlberger Elektro- und Metallindustrie gründete bereits 1973 einen „Arbeitskreis Lehrlingsausbildung“, um die Ausbildung der Fachkräfte auf die Technologieentwicklungen in den Bereichen Werkzeug- und Maschinenbau sowie Elektrotechnik und Elektronik abzustimmen.

Wirtschaftstrainer Michael Rechberger (Kre-aktiv – Wissen erleben!) berichtete über die geänderten Ansprüche der Jugendlichen an Ausbildung und Karriere. „Die Jungen von heute wünschen sich Mentoren statt Chefs und wollen auf Augenhöhe behandelt werden. Sie brauchen Wertschätzung, ehrliches Feedback und wollen Freude an einer sinnvollen Arbeit haben.“

Für Ausbilder ergeben sich dadurch neue Anforderungen, die vorwiegend im Bereich der Führungs- und Sozialkompetenz liegen. Es gelte, einen Perspektivenwechsel herzustellen.

Rechberger: „Ehrliches Interesse, sich mit den Werten und Realitäten dieser Generation auseinandersetzen zu wollen, ist die Voraussetzung dafür, einen Zugang zu den jungen Menschen zu bekommen.“



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