Zehn Jahre i-star

Bereits 3.580 Jugendliche haben sich in zehn Jahren auf der i-star über technische Berufe in der Industrie informiert und sich praktische Tipps für die Bewerbung geholt.

Frauen in die technischen Berufe – das war nur ein Thema, das am Montag, dem 24. Oktober 2016 bei der Berufsinformationsmesse „i-star“ in St. Johann im Pongau intensiv diskutiert wurde. Andrea Harlander, Lehrling im 1. Lehrjahr bei der SAG in Lend, ist technische Zeichnerin und beschrieb ihren Job in einer Männerdomene auf der Bühne des Kongresshauses so: „Wir sind zwei Mädchen und viele Burschen und es funktioniert super“.

Die Entscheidung für ihren Lehrberuf würde sie sofort wieder treffen, verriet sie im Anschluss. „Ich war schon immer an der Technik interessiert und habe mir gedacht – da bewerbe ich mich bei der SAG. Als Technische Zeichnerin arbeite ich eng mit der Produktion zusammen und habe Konakt mit den Kunden“, sagte die Pinzgauerin, die bei der i-star auf dem Stand von SAG den Schülerinnen und Schülern Rede und Antwort stand.

Die Ausbildungsinitiative i-star wird von der WKS-Bezirksstelle Pongau in Kooperation mit der Sparte Industrie und der Industriellenvereinigung Salzburg durchgeführt und lockt jährlich an die 500 Jugendliche in das Kultur- und Kongresshaus am Dom in St. Johann. Die Jugendlichen kommen aus 14 bis 18 Schulen im Pongau, vorwiegend aus den neuen Mittelschulen (NMS) und den Polytechnischen Schulen (PTS). Einder davon war am 24. Oktober Mateo Sucic aus dem Polytechnikum St. Johann, der sich am Stand von Liebherr bei Personalleiterin Vanessa Kneißl informierte. „Beim Fachbereich bin ich mir noch nicht ganz sicher, aber ich will in die Metallbranche“, sagte Sucic.

KARRIERE IN DER INDUSTRIE

„Für die Unternehmen sind gut ausgebildete Mitarbeiter die wichtigste Ressource. Bei i-star können sich die jungen Besucher von den vielen Vorteilen überzeugen, die eine Lehre in den technischen Berufen bietet. Das sind unter anderem ein sicherer, gut bezahlter Arbeitsplatz, interessante Karrieremöglichkeiten und eine spannende Ausbildung“, betonte Peter Unterkofler,  Präsident der Salzburger Industriellenvereinigung bei der Jubiläumsausgabe von i-star. Um den Jugendlichen mehr Orientierung bei der Wahl ihres Berufes zu geben, seien Informationsveranstaltungen wie i-star von zentraler Bedeutung.

INDUSTRIEBETRIEBE INVESTIEREN IN DIE ZUKUNFT IHRER LEHRLINGE

Viele Industriebetriebe nützen die Gelegenheit, um bei i-star Kontakte mit potenziellen neuen Lehrlingen zu knüpfen – viele Gespräche laufen dabei zwischen den Jugendlichen selbst. Bei der ÖBB gab etwa Lukas Grill Auskunft, der neben einer Lehre als Maschinenbautechniker auch noch für die Berufsreifeprüfung lernt.  Sein berufliches Ziel: Fahrdienstleiter bei den Bundesbahnen, ein „Eisenbahnbetriebsmanager“, wie er erklärt.

Bei Alba tooling & engeneering erklärte Silas Mayer den Schülern, was er als Mechatroniker macht. Er hat die Lehre nach der Matura angetreten. „Ich wollte etwas Praktisches, Handwerkliches machen. Es war auf jeden Fall die richtige Entscheidung!“

Jedes Jahr nehmen zwischen neun bis elf Betriebe an der Pongauer Berufsinformationsveranstaltung für Industrie-Lehrberufe teil. 2016 waren es Alba, Amari, Atomic, Eisenwerk Sulzau-Werfen, Eurofunk Kappacher, Liebherr, ÖBB, SAG und Schwaiger Heizung-Sanitär-Lüftung. Der Stellenwert der Berufsinformationsmesse ist bei den Betrieben sehr hoch. „Für uns ist i-star eine sehr wichtige Werbeveranstaltung für die Lehrlingsausbildung. Denn die Lehre ist bei uns nach wie vor ein erfolgreicher Weg in eine erfolgreiche Zukunft“, betonte Manfred Santner, Geschäftsführer der Liebherr-Werk Bischofshofen GmbH. 40% der Facharbeiter bei Liebherr haben übrigens die Lehrlingsausbildung im Betrieb absolviert und haben es nicht selten über Weiterbildungen bis in Führungspositionen geschafft.



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Sind begeistert vom großen Andrang bei der zehnten Auflage von „i-star“: Dr. Peter Unterkofler, IV-Präsident und WKS-Vizepräsident (l.), Dr. Georg Hemetsberger, Vorstandsvorsitzender Eisenwerk Sulzau-Werfen (r.) und Teilnehmer. Foto: FotoPerfect
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