Freude am Entdecken, Forschen bei den Kleinsten fördern

Die Zahl der „Spürnasenecken“ soll bis 2018 auf 60 verdoppelt werden, ist das gemeinsame Ziel von Land und WKS.

Eine „Spürnasenecke“ ist eine Einrichtung zum Forschen und Experimentieren mit Kindergartenkindern. Sie beinhaltet eigens dafür an der FH Salzburg in Kuchl entwickelte Möbel, verschiedenste Forscherutensilien aus den Themengebieten Biologie, Chemie, Physik und Technik sowie eine pädagogische Einschulung bzw. Weiterbildung der Pädagogen.

Das Land Salzburg unterstützt die Kooperation zwischen der Spürnasenecke, der Wirtschaftskammer/Sparte Industrie und dem W&H Dentalwerk Bürmoos. In der BAfEP Bischofshofen (Bildungsanstalt für Elementarpädagogik) informierten vergangenen Dienstag Landeshauptmann Wilfried Haslauer, Landesrätin Martina Berthold, WKS-Direktor-Stellvertreter Manfred Pammer, W&H Dentalwerk- Geschäftsführer Peter Malata und die Erfinder der Spürnasenecke über die Initiative. Begeisterung für Technik schaffen „Die Spürnasenecken tragen dazu bei, das Interesse bei Kindern für die MINT-Fächer, also Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik, zu wecken. Somit ist ein weiterer wichtiger Baustein für die Umsetzung unseres Masterplanes für Informations- und  Kommunikationstechnologie (IKT) realisiert“, sagte Haslauer. Es gelte, gerade bei den Kleinsten anzusetzen. Weitere wichtige Maßnahmen sind die Fortbildung von Pädagogen in den MINT-Fächern und das Angebot von entsprechenden Studienrichtungen in Salzburg, wie etwa Informatik, Data Science oder Materialwissenschaften.

Für Manfred Pammer, den stellvertretenden Direktor der Wirtschaftskammer Salzburg, ist die Frage der Fachkräfte für die gesamte Wirtschaft in Salzburg Dreh- und Angelpunkt für die zukünftige Positionierung des Wirtschaftsstandortes. „Im Zeitalter der Digitalisierung brauchen wir insbesondere mehr Techniker und IT-Fachleute. Die Grundlage dafür ist ein spielerisches Hineinwachsen in die Welt von Technik und Naturwissenschaften. Wir brauchen mehr Begeisterung, Interesse und Spaß für Technik und diese Begeisterung gilt es bereits bei den Kleinsten zu wecken.“

Dem dienen die 2011 ins Leben gerufenen Spürnasenecken, eine ausgezeichnete pädagogische Innovation. Das Programm soll nun mit Unterstützung des Landes, der WKS und der Industrie stark ausgebaut werden. Pammer: „Bis 2018 soll die Zahl der bisher bestehenden Spürnasenecken verdoppelt werden. Es soll dann in Salzburg 60 derartige Entdeckerzonen in den Kindergärten geben.“  Hauptsponsor des Programmes ist das W&H Dentalwerk Bürmoos. Mit Überzeugung habe das Unternehmen seit 2016 die Funktion des Dachsponsors übernommen, berichtete Geschäftsführer Peter Malata. Damit werde eine regelmäßige Aus- und Weiterbildung der Kindergartenpädagogen sowie ein laufendes Upgrade der dafür benötigten Lernunterlagen möglich. Malata: „Meine Auffassung ist: Wer ernten will, muss auch säen.“



Präsentation der Spürnasenecke im bafep Bischofshofen Foto: LMZ/Neumayr/MMV 10.10.2017 Manfred Pammer, Konrad Steiner, Landeshauptmann Wilfried Haslauer, Landesrätin Martina Berthold und Peter Malata mit den Kindern Ida, Leon und Roj und dem gesamten Spürnasenteam
Präsentation der Spürnasenecke im bafep Bischofshofen Foto: LMZ/Neumayr/MMV 10.10.2017 Manfred Pammer, Konrad Steiner, Landeshauptmann Wilfried Haslauer, Landesrätin Martina Berthold und Peter Malata mit den Kindern Ida, Leon und Roj und dem gesamten Spürnasenteam
Präsentation der Spürnasenecke im bafep Bischofshofen Foto: LMZ/Neumayr/MMV 10.10.2017 Manfred Pammer, Konrad Steiner, Landeshauptmann Wilfried Haslauer, Landesrätin Martina Berthold und Peter Malata mit den Kindern Ida, Leon und Roj
Präsentation der Spürnasenecke im bafep Bischofshofen Foto: LMZ/Neumayr/MMV 10.10.2017 Manfred Pammer, Konrad Steiner, Landeshauptmann Wilfried Haslauer und Peter Malata mit den Kindern Ida, Leon und Roj

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